Chronik
Gründung des SV Türnitz
Der nach dem 2. Weltkrieg gehegte Gedanke, einen Sportverein in Türnitz zu gründen, wurde 1949 verwirklicht. Nachdem der Sportplatzbau durch den Idealismus Einiger und unzähliger geleisteter Arbeitsstunden fast abgeschlossen war, kam es am Samstag, den 13.August 1949 um 20 Uhr zur Gründungsversammlung im Gasthaus Reiter. Der Sportverein Türnitz hatte zu Beginn 3 Sektionen: Fußball, Leichtathletik und Damenhandball. Nach Verlesung der Statuten wurde der erste Vorstand gewählt:
Obmann: Alois Reiter; Stv. Fritz Knorr
Schriftführer: Kurt Eiginger; Stv. Robert Artmann
Sektionsleiter: Peter Gratz; Stv. Josef Schweiger
Zeugwart: Leopold Sallmannshofer; Stv. Franz Spanner
Platzwart: Ferdinand Steinermayer; Stv. Walter Krainz
Kassaprüfer: Bgm. Franz Schneeweiß
Beiräte: Ussi Lippmann, Gusti Spanner, Hans Palwein, Paul Pinter
Aus der Chronik
Mit viel Idealismus und Einsatzbereitschaft wurden die Grabungs - und Planierarbeiten am Sportplatz in mühvoller
händischer Arbeit durchgeführt. Nachdem der Sportplatz bespielbar war, erfolgte am 31. 5. 1950 die Vereins -
anmeldung. Am 9. 7. 1950 wurde der Sportplatz mit einem Damen - Handballmatch feierlich eröffnet. Ein Platzkonzert mit Blumenkorso und ein Festzug vervollständigten das Programm.

Im Spieljahr 1950/51 nahm der SV Türnitz zum ersten Mal an einer Meisterschaft des NÖFV in der 2. Klasse
St. Pölten Süd teil. Auf Grund der guten Kontakte von Obmann Reiter zum WSV Traisen gehörten mehrere Ex - Traisner Spieler der Mannschaft an.
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Das erste Mannschaftsfoto aus dem Meisterbetrieb: |
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| st.v.l.: | Perina, Karner W., Troindl, Tiefengraber, Spanner, Gschaider, Huss |
| kn.v.l.: | Brandstätter, Rabenlehner, Pinter |
Als der WSV Traisen eine 1 b Mannschaft zur Meisterschaft meldete, musste der SV Türnitz mit eigenem Spieler -
material auskommen. Prompt gewann man gegen die in der selben Klasse spielenden Traisner. Die Schlagzeile der St. Pöltener Zeitung lautete : "Der Lehrling schlägt den Meister."
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MANNSCHAFT 1952/53
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VEREINSAUSFLUG nach Gußwerk
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| v.l.: | Pinter, Rabenlehner, Hollaus, | Beim Fussballspiel blieb Türnitz 6:4 erfolgreich. | |
| Bertl, Amerl, Kovar, Eiginger, | |||
| Weber, Steinermayer, Selmon, | |||
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Spanner
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In den Jahren 1956/57 kriselte es im Verein. Der Spielbetrieb konnte nur mit Mühe aufrechterhalten werden. Einige Funktionäre und Spieler aus der Gründerzeit hatten das Interesse an der Vereinsarbeit verloren, sodass Obmann Reiter ohne Unterstützung da stand. Er stellte bei der Jahreshauptversammlung 1957 sein Amt zur Verfügung. Als neuer Obmann folgte Adolf Weber. Als Obmann und Spielertrainer gelang es ihm, eine funktionsfähige Vereinsleitung auf die Beine zu stellen und junge Spieler zum Verein zu bringen. Leider verunglückte er auf der Fahrt zum Meisterschaftsspiel in Obergrafendorf tödlich.
Alois Reiter erklärte sich bereit, die Obmannstelle wieder zu übernehmen. Walter Perina aus Traisen, seit Beginn Spieler des SV Türnitz, betätigte sich nun als Spielertrainer und Sektionsleiter. Er feierte 1959 den bisher größten sportlichen Erfolg des SVT mit der Erringung des Herbstmeistertitels. Gleichzeitig konnte in diesem Spieljahr auch der Fairnessbewerb gewonnen werden.
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HERBSTMEISTER 1959
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| hinten : | Nutz F., Ruaßl, Kaltenberger, Brettlecker, Karner W. |
| mitte : | Nakowitsch, Troindl, Zöchling |
| vorne : | Karner F., Brettlecker H., Grimus, Perina, Nutz J. |
1965 wurde mit einem Freundschaftsspiel gegen Hainfeld das 15 jährige Bestandsjubiläum gefeiert.
Unter Bürgermeister Anton Köberl erfolgte 1966 der Ankauf des Sportplatzes durch die Gemeinde. Dadurch war die Voraussetzung einer größeren Sanierung gegeben. Es wurden neue Bänke errichtet und Böschungsarbeiten an der Scharbachseite durchgeführt.
Bei der Jahreshauptversammlung am 20. 7. 1969 legte Obmann Reiter nach 20 jähriger Tätigkeit sein Amt zurück. Er wurde vom Vereinsvorstand zum Ehrenobmann gewählt.
Als neuer Obmann folgte Emmerich Schrittwieser. Unter seiner Leitung wurde der Kabinenbau sofort in Angriff genommen. 1971 waren die neu errichteten Kabinen provisorisch benützbar. Er war auch hauptverantwortlich für Aktivitäten, die die Kameradschaft fördern und die finanzielle Absicherung des Vereines gewährleisten. Dazu zählen der Maskenball, das Waldfest im Scharbachtal und die Weihnachtsfeier.
1974 legte er sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Als Ehrenobmann unterstützte er weiterhin den Verein.
Sein Sohn Gerhard Schrittwieser übernahm die Obmannstelle. Im Spieljahr 1974/75 erreichte die Kampfmannschaft mit nur 2 Punkten Rückstand auf den Meister den zweiten Platz.
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MEISTERSCHAFT 1974/75 2.Platz
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| st.v.l.: | SL Nutz, Freistätter, Wutzl, Wieland, Biberle, Böhm, Huber, |
| Schrittwieser, Pfeffer, Ing. Schagerl(Dressenübergabe) | |
| kn.v.l.: | Rabenlehner, Gonaus, Rauchenberger, Zöchling, Nutz Ch., |
| Hoppel |
1977 wurde der erste Rasentraktor mit Kehrmaschine erworben. Dies stellte eine wesentliche Erleichterung in der Sportplatzpflege dar. Zur Verbesserung der sportlichen Voraussetzungen wurde eine Trainingsbeleuchtung installiert.
Das Jahr 1979 stand im Zeichen größerer Vorhaben am Sportplatz. Durch ungewöhnlich eifrige Beteiligung konnten die Bewässerungsanlage und die ganz wichtige Sportplatzumzäunung errichtet werden. Das Spielfeld wurde im Rahmen dieser Arbeiten teilweise saniert.
Mit dem Engagement von Josef Drabits, der als Trainer gewonnen werden konnte, begann der sportliche Aufstieg des SVT. Unter seiner Leitung absolvierte die Kampfmannschaft 1981 erstmals ein Trainingslager in der Sportschule Lindabrunn. Durch großen Einsatz wurde der Wille zum sportlichen Weiterkommen eindrucksvoll demonstriert. Die Reservemannschaft erreichte im selben Jahr den Herbstmeistertitel.
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TRAININGSLAGER in Lindabrunn 1981
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Neben den sportlichen Belangen wurde erstmals eine Vereinszeitung aufgelegt und am Sportplatz eine Lautsprecheranlage in Betrieb genommen. Die Umkleideräume wurden mit einer Gasheizung ausgestattet. Zur Übernahme des Buffetbetriebes in Eigenverantwortung wurden die Voraussetzungen geschaffen.
In der Saison 1982/83 wurden die Anstrengungen von Trainer Drabits und der Spieler mit dem Meistertitel der
2. Klasse Traisental belohnt. Erstmals in der Vereinsgeschichte wurde der Aufstieg in eine höhere Spielklasse geschafft. Der Meistertitel bewirkte die ehrenvolle Einladung, das Vorspiel gegen Admira Wacker U-21 beim Mitropacupspiel in St.Pölten zu bestreiten.
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KAMPFMANNSCHAFT bei der Meisterehrung 1983
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Der große Einsatz sowie der Wille zum sportlichen Erfolg sollte bald wieder Früchte tragen. 1984 erreichte man in der 1. Klasse West-Mitte den hervorragenden 2. Platz. In diesem Jahr erfolgte der Übertritt von Anton Pfeffer zu Austria Memphis.
Nachdem man zum vierten Mal in Serie den Fairnesstitel gewonnen hatte, war das gesteckte Saisonziel für 1985/86 klar : Der Meistertitel der 1. Klasse West-Mitte
Dieser Meilenstein der Vereinsgeschichte wurde wahr. Damit verbunden war der Aufstieg in die Unterliga West. Dieser Aufstieg machte eine Spielfeldabgrenzung notwendig. Im Rahmen dieser Arbeit wurden stark beanspruchte Flächen des Spielfeldes mit Rasenziegel erneuert. Der Zuschauerbereich wurde asphaltiert.
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MEISTER 1. Klasse West-Mitte
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Beim Marktfest ehrte Bürgermeister Steiner die erfolgreichen Sportler
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Der SV Türnitz in der Unterliga
Die ersten beiden Jahre in der Unterliga West waren für die Mannschaft sehr hart. Mit viel Mühe und großem Einsatz konnte der Klassenerhalt geschafft werden.1987 legte Gerhard Schrittwieser nach 22 jähriger Funktionärstätigkeit sein Amt zurück. Auf Grund seiner Verdienste wurde er bei der Jahreshauptversammlung einstimmig zum Präsidenten gewählt.
Nach intensivem Suchen konnte Hofrat Dr. Alfred Hoppi als neuer Obmann gewonnen werden. Der SV Türnitz kann sich glücklich schätzen, einen solch erfahrenen Mann an der Spitze zu haben.
Das 3. Jahr der Unterliga West brachte für den Sportverein Türnitz den bisher größten Erfolg in der Klubgeschichte. Unter Trainer Manfred Huber konnte der Herbstmeistertitel 1988 mit nur einer Niederlage in 14 Spielen errungen werden. Gerade zum 40-jährigen Bestandsjubiläum wurde man Vizemeister in der Unterliga.
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HERBSTMEISTER in der Unterliga West 1988
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| h.v.l. : | Böhm, Kovar, Gratz, Pfeffer, Tröstl, Fasching, Schrittwieser, Huber, |
| HR Dr. Hoppi | |
| v.v.l. : | Rauchenberger, Klaus, Mitterer T., Wieser, Weissenbeck, |
| Podolsky, Winkler, Weissenböck, Mitterer F. |
Leider waren die nächsten Jahre mit einem sportlichen Einbruch verbunden. Es ging leider ständig bergab. Im Sommer 1992 erfolgte der Abstieg in die 1. Klasse West-Mitte und man bangte laufend um den Klassenerhalt. Nachdem der Spielerkader durch den Ausfall von routinierten Spielern nicht mehr die erforderliche Qualität hatte, musste man in der Saison 1995/96 wieder in die 2. Klasse Traisental. Nach Manfred Huber bestritten Zöchling Karl, Mucha Erwin und Rauchenberger Günther das Traineramt der Kampfmannschaft.
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KAMPFMANNSCHAFT 1.Klasse West - Mitte 1993
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| h.v.l.: | Zöchling K., Taus, Karner, Zöchling K.jr., Fasching, Zöchling H., |
| Weissenböck, Pfeffer | |
| v.v.l.: | Rauchenberger G., Mitterbeck, Weissenbeck, Raithofer, Mitterer, |
| Rauchenberger H., Rauchenberger W. |
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KAMPFMANNSCHAFT 2.Klasse Traisental 1996/97
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| h.v.l.: | Karner W., Karner A., Birgfellner, Klaus St., Klaus J., Biberle, Tröstl, |
| Zöchling, Anzberger, Rauchenberger | |
| v.v.l.: | Weissenböck, Punz, Karner M., Fuchs G., Brandstätter, Mitterer, |
| Eigelsreiter, Fuchs R. |
Im Herbst 1997 übernahm Willi Winkler das Traineramt.
Gleichzeitig versuchte man durch gezielten Aufbau der Nachwuchsmannschaften wieder eine größere Anzahl talentierter, junger Spieler an die Kampfmannschaft heranzuführen.
Durch das erfreuliche Abschneiden der U-17 Mannschaft erhoffte man sich gerade im Jubeläumsjahr 1999 ein gutes Abschneiden und ein Anklopfen um die Meisterkrone. Diese Zuversicht wurde durch eine kaum vorstellbare Anzahl verschiedenster Probleme gebremst. Es konnte kaum an einer eingespielten Mannschaft festgehalten werden, was ein Abrutschen in die untere Tabellenhälfte mit sich zog.
Nach dem guten Abschneiden der verjüngten Mannschaft im Herbst 1998 ( 4. Platz ) waren Trainer Winkler und Manfred Huber, der sich bereit erklärt hatte, die Mannschaft als Co Trainer zu unterstützen, zuversichtlich, dass man sich auf den vorderen Tabellenplätzen etabliert, doch leider konnte die Mannschaft im Frühjahr 99 die Erwartungen nicht erfüllen und fiel auf den 7. Platz zurück.
Im Frühjahr 2000 übernahm Manfred Huber das Traineramt von Willi Winkler. Auch die nächsten Jahre waren hart für unsere Mannschaft, das beste Ergebnis war ein 4. Platz in der Saison 2000/2001, lediglich die Reserve konnte 2003/2004 den Meistertitel feieren.
Nachs sechs Saisonen sah Manfred Huber kaum einen Fortschritt seiner Mannschaft und entschloss sich am 15.05.2004 das Traineramt zurückzulegen. Wolfgang Fasching, der ihm als Co Trainer zur Seite stand, betreute die Mannschaft bis zum Ende dieser Saison.
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KAMPFMANNSCHAFT des SVT 2003/2004
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| h.v.l.: | Fasching, Huber, Daxböck, Hintermayer, Falkensteiner, Nutz, Hinteregger, Kothmayer, |
| Kausl, Aron G., Dr. Demetz | |
| v.v.l.: | Auer, Tröstl R., Aron R., Tröstl B., Kramer, Eigelsreiter, Kerschner |
In den kommenden Jahren wurden Zjelko Sito, der als Spielertrainer mit Traisen den Meistertitel holte, Raimund Hartmann, Andreas Herz, der als Spielertrainer mit Hainfeld sehr erfolgreich war und Alfred Feigl verplichtet, jeweils für eine Saison.
Neue, langfristige Ziele
Nach einer Saison mit zwei ausländischen Legionären wurde diese Taktik wieder bei Seite gelegt und auf die Jugend des SVT gesetzt. Mit Spielertrainer Martin Stupphann wurde im Jahr 2007 jemand gefunden der diese Philosophie unterstützte.
Nach zwei Saisonen der Mannschaftsfindung wurde für die Dritte das Ziel Meistertitel der 2.Klasse Traisental ausgegeben. Nach einer souveränen Herbstsaison mit nur drei Unentschieden in 14 Spielen und einer stabilen Leistung in der Frühjahrsaison wurde nach 25 Jahren wieder der "MEISTER" in Türnitz gefeiert. Ein Resultat der guten Arbeit war die Tatsache, dass mit beiden Mannschaften (Km + U23) der Meistertitel gefeiert werden konnte.















